Hier sollen die wichtigsten Mannöver (Wende, Halse, Q-Wende) beschrieben werden.
Bei der Wende dreht der Bug durch den Wind.

Bei der Halse dreht das Heck durch den Wind.
Klar zur Halse Das Boot befindet sich auf einem Raum- oder Vorwindkurs. Der Traveller wird mittig gesetzt. Ist klar
Hol' dicht die Großschot
Auf größeren Yachten wird die Großschot dichtgeholt, um ein unkontrolliertes Übergehen des Großbaums zu verhindern. Großschot ist dicht
Rund achtern
Der Steuermann lenkt und das Heck des Boots dreht durch den Wind. Der Steuermann legt Stützruder (gegen die Drehrichtung), um die Drehbewegung des Bootes abzufangen.
Fock fällt
Der Vorschoter signalisiert, dass das Vorsegel einfällt.
Über die Fock
Die Fock wird auf die neue Leeseite gezogen.
Fier auf die Großschot
Groß- und Vorsegel befinden sich nun auf der anderen Schiffseite und die Schoten werden gefiert.

Vor allem auf Vorwind- oder Raumwind-Kursen besteht die Gefahr einer Patenhalse.
Dies ist im wesentlichen eine ungeplante Halse, meist durch einen Steuerfehler des Rudergängers. Da der Baum dann schlagartig, ohne Vorbereitung, von der einen auf die andere Seite kommt, wirken extreme Kräfte auf das Schiff und es besteht ein hohes Verletzungsrisiko für die Crew.
Eine Q-Wende fährt man entweder, weil es zu windig für eine Halse ist. Dann beginnt man die Wende auf Raumwind, geht über Halbwind und Am Wind durch den Wind durch und fällt anschließend wieder auf Am Wind, Halbwind und schließlich Raumwind Kurs ab.
